An Huynh |
EUROTECH NEWSLETTER SPRING 2001
Mein Name ist An Huynh.
Ich bin Maschinenbaustudent an UConn seit Herbst 1995. Ich nehme am Eurotech Programm seit Herbst 1996 teil wegen meines Interesses an europäischer Technologie und Kultur. Ich glaube, daß in einer Welt, in welcher die Wirtschaft ein globales Netz ist, wir unsere Augen öffnen sollten, was andere denken. Die Deutschen sind für ihren technologischen Fortschritt sehr bekannt. Traumautos wie zum Beispiel Mercedes, BMW, und Audi sind ein paar Beispiele der Fähigkeiten des deutschen Ingenieurwesens. Nicht weniger bedeutend ist die Tatsache, daß die deutsche Kultur auch sehr reich und interessant ist. Von den Genies wie zum Beispiel Beethoven, Mozart, Goethe, und Bach bis hin zu ihrem Bier von hoher Qualität und schönen Burgen ist die deutsche Kultur sehr ausgeprägt und hinterläßt deshalb einen dauernden Eindruck bei den Touristen, die Deutschland besuchen. Dies sind Gründe, warum ich mich Eurotech angeschlossen habe.Vom Anfang Juni bis Ende August habe ich als Praktikant beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) gearbeitet. Es ist ein Praktikum beim Fraunhofer Institut in Stuttgart Forschungs-Institut ohne Gewinnerzielungszweck und befindet sich in Stuttgart. Fraunhofer behandelt eine Vielfalt von Ingenieur-Anwendungen, von der Mikro-Herstellung über Roboter Systeme bis zur Schichttechnik. Ich war in der Abteilung Reinraum und Mikroproduktion. Ein Reinraum war notwendig, weil mit Mikrosystemen und Halbleitern gearbeitet wird. Es ist wichtig im Falle von Siliziumswaffeln, dass es nur minimalen Staub gibt. Alle Personen sind aufgefordert, Ganzkörperanzuege zu tragen, die sie von Kopf bis hin zu den Zehen bedecken. Mein Projekt war die Verteilereinheit einer Mikropumpe. Höfer und Bechtel GmbH haben den Entwurf gemacht und haben eine Mikropumpe, welche Fluessigkeit mit hoher Viskosität pumpen kann, wie zum Beispiel Klebstoff, patentiert. Die Firma wollte in einem weiteren Schritt ein System zum Pumpen von Leitklebstoff entwickeln. Der Leitklebstoff beinhaltet gewöhnlich Silber-, Goldoder Platin-Partikel in einer Größe von 50 Mikrometern, die eingebettet werden. Diese Materialien werden für ihr hohes Leitungsvermögen gewählt. Der Hauptvorteil von Leitklebstoff ist, den Lötprozess fuer elektrische Verbindungen zu ersetzen. Es war meine Arbeit in Verbindung mit dem Fraunhofer Institut, P u m p e n v e r s u c h e durchzuführen.
Meine Erfahrungen während meines Praktikums beim Fraunhofer IPA und in Deutschland waren positiv. Ich habe viele neue Erfahrungen gemacht und bin vielen interessanten Leuten begegnet. Im Reinraum hatte ich die Möglichkeit, viele neue Erfahrungen zu machen. Das hat mich der Welt der M i k r o f e r t i g u n g nähergebracht. Um ehrlich zu sein, bevor ich nach Deutschland gekommen bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich in einem Reinraum arbeiten würde. Ich habe gewußt, daß ich mit Mikro-Maschinen arbeiten würde, aber nicht in einer Reinraumumwelt.
Der Aufenthalt in Deutschland war zu kurz. Ich empfehle nicht, nach Deutschland nur für drei Monate zu kommen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich für ein Jahr bleiben. Zwischen meiner Arbeit und den Berichten für Professor Weidauer, habe ich wenig Zeit gefunden, zu reisen. Jedoch habe ich es geschafft, München, Rothenburg, Ulm und die Expo 2000 in Hanover zu besuchen Meine “Top Ten“ der wichtigsten Eindrücke von Deutschland sind folgende:
- Die deutschen Lieblingsspeisen sind nicht Wurst, Sauerkraut, und Bier, sondern Schnitzel mit Pommes und Salat (Schniposa).
- Bier, Saft und Wasser haben den gleichen Preis.
- Sehr gut funktionierender Nahverkehr.
- München hat den besten Fußballverein und das beste Bier. Dort gibt es auch viele Touristen und die Stadt hat viel Kultur zu bieten
- Stuttgart ist die reichste Stadt in Deutschland, weil sie viel Industrie hat.
- Viele Deutsche können Englisch sprechen und sind freundlich.
- Fast alle Autos haben Gangschaltung und sind sparsamer als in Amerika.
- Es gibt nicht viele amerikanische oder japanische Autos. Deutsche Autos werden wegen der Qualität bevorzugt.
- Deutschland hat viele ausländische Arbeiter (Türken, Jugoslawen).
- Es gibt viele alte Schlösser und Städte